Ortsgemeinde Nieder-Wiesen im Sommer Zum Nieder-Wieser-Lied von Fritz Stock
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Der jüdische Friedhof in Nieder-Wiesen

Neuerer Teil des jüdischen Friedhofes als Panoramabild (Grabstätten in der Zeit von 1869 bis 1936), der in seiner ursprünglichen Gestaltung erhalten ist.
Neuerer Teil des jüdischen Friedhofes als Panoramabild (Grabstätten in der Zeit von 1869 bis 1936), der in seiner ursprünglichen Gestaltung erhalten ist.

Der über 3000 m2 (!) große Friedhof liegt etwa 400m  außerhalb des Dorfes, in einem Waldstück am Morschheimer Weg, einem Wirtschaftsweg in Richtung Vorholz. Der neuere Teil -  belegt ab 1869, 44 Grabsteine -  ist gepflegt und übersichtlich; im älteren, der Natur überlassenen Teil (ca. 35 Grabstellen) stehen bzw. liegen die Steine kreuz und quer, zum großen Teil in Wald und Gebüsch versteckt. Die älteren Grabsteine dort (zumeist nur mit hebräischen Inschriften ) datieren aus dem 19. Jahrhundert.  Auf den Grabsteinen finden sich vor allem die Namen Friedmann, Herzog, Kahn, Mendel, Oppenheimer, Sternberger, und Strauss. Der jüngste Grabstein ist der von Karoline Friedmann geb. Kajem, gestorben am 14.11.1936.

Neuerer Teil des jüdischen Friedhof`s, rechte Seite
Neuerer Teil des jüdischen Friedhof`s, rechte Seite
Neuerer Teil des jüdischen Friedhof`s, linke Seite
Neuerer Teil des jüdischen Friedhof`s, linke Seite

Seit einigen Jahren wird besonders der ältere Teil des Friedhofs mit Unterstützung der Ortsgemeinde erfasst und aufgemessen, und werden die Grabsteine recherchiert und dokumentiert

Älterer Teil des jüdischen Friedhofes (Grabstätten aus dem 19. Jahrhundert bis 1869), Grabstätten , die nur noch teilweise in der ursprünglichen Form erhalten sind. Einige wurden 2014/2015 an ihrem ehemaligen Platz wieder aufgestellt und mit einem Sockel versehen.
Älterer Teil des jüdischen Friedhofes (Grabstätten aus dem 19. Jahrhundert bis 1869), Grabstätten , die nur noch teilweise in der ursprünglichen Form erhalten sind. Einige wurden 2014/2015 an ihrem ehemaligen Platz wieder aufgestellt und mit einem Sockel versehen.
Um 1730 ist ein jüdischer Friedhof in Oberwiesen belegt. Mit Sicherheit  hat es im 18. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde in Nieder-Wiesen gegeben. Im 19. Jahrhundert stellten die Juden einen ungewöhnlich  großen Anteil der Bevölkerung (Höchststand 1861: 124 Personen von ca. 500). 12 der in Nieder-Wiesen geborenen oder im 20. Jahrhundert hier lebenden Juden wurden deportiert und ermordet.
Älterer Teil des jüdischen Friedhofes
Älterer Teil des jüdischen Friedhofes
Näheres finden Sie auf der Seite Geschichte der Juden in Nieder-Wiesen.


Gerhard Holzer, Juli 2015

Rathaus:

Marktplatz 3
55234 Nieder-Wiesen
Tel. (0 67 36) 2 61

Sprechzeiten:

Dienstag
18.00 - 19.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Sprechstunde zur Nachbarschaftshilfe:
Informationen zur geänderten Organisation finden Sie hier:
Nachbarschaftshilfe


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